Digitale-Produkte-Preisrechner: Welcher Preis trägt dein Angebot wirklich?
Prüfe einen bestehenden Verkaufspreis oder rechne rückwärts, welchen Preis du für einen gewünschten Gewinn beziehungsweise eine Zielmarge ungefähr brauchst. Gebühren, Refunds, Affiliate-Provisionen und laufende Kosten kannst du direkt mit einbeziehen.
Preis prüfen und Zielpreis berechnen
Trage möglichst deine tatsächlichen Konditionen ein. Die Beispielwerte sind nur ein Startpunkt und keine Empfehlung für bestimmte Anbieter, Gebühren oder Preise.
Was passiert, wenn du den Preis veränderst?
Ein Rabatt reduziert nicht nur den Umsatz. Wenn viele deiner Kosten fix oder prozentual sind, kann sich der Gewinn pro Sale deutlich stärker verändern als der sichtbare Preis.
−20 % Preis
Erwarteter Gewinn pro Sale bei 20 % niedrigerem Preis.
−10 % Preis
Zeigt, was ein kleinerer Rabatt mit deinem Ergebnis macht.
Aktueller Preis
Dein derzeitiges Rechenmodell pro Verkauf.
+10 % Preis
Reiner Rechentest – ohne Annahme über mögliche Conversion-Effekte.
Wie berechnet der Preisrechner dein Ergebnis?
Für digitale Produkte ist nicht nur der Listenpreis wichtig. Entscheidend ist, welcher erwartete Betrag nach den von dir eingetragenen Abzügen tatsächlich verbleibt.
erwarteter Nettoerlös nach Refunds − Gebühren − Affiliate-Kosten − variable Kosten − Fixkostenanteil = erwartetes Ergebnis pro Sale
Enthält dein Verkaufspreis Umsatzsteuer, rechnet das Modell den erwarteten verbleibenden Umsatz zunächst auf eine Netto-Basis zurück. Die konkrete steuerliche Behandlung digitaler Verkäufe kann jedoch vom Land und deinem Setup abhängen und gehört nicht pauschalisiert.
Sechs Kostenblöcke, die digitale Produkte beeinflussen können
Digitale Produkte haben häufig geringe Produktionskosten pro zusätzlichem Verkauf – aber deshalb ist nicht automatisch jeder Preis hochprofitabel.
Refunds & Stornos
Rückerstattungen reduzieren den erwarteten Erlös. Bei manchen Zahlungsanbietern bleiben bestimmte Gebühren trotzdem bestehen.
Plattform & Payment
Prozentuale und feste Transaktionskosten wirken besonders bei niedrigpreisigen Produkten unterschiedlich stark.
Affiliate-Provision
Hohe Provisionen können Vertrieb ermöglichen. Für die eigene Preisrechnung zählt aber auch, welcher Anteil der Sales tatsächlich über Affiliates entsteht.
Variable Kosten
Dazu können Lizenz-, Fulfillment-, Support- oder Werbekosten gehören, die mit jedem zusätzlichen Sale wachsen.
Fixkosten
Software, Hosting, Tools oder laufende Dienstleistungen lassen sich auf das erwartete Verkaufsvolumen verteilen.
Umsatzsteuer
Wenn sie im Verkaufspreis enthalten ist, ist der sichtbare Bruttopreis nicht identisch mit deinem Nettoerlös. Welche Regel gilt, hängt vom konkreten Verkauf ab.
ist nicht automatisch
dein Ergebnis
Warum ein „günstiger“ Preis schnell enger wird
Angenommen, du verkaufst ein digitales Produkt für 39 Euro. Ein Teil der Verkäufe wird zurückerstattet, die Plattform beziehungsweise Zahlungsabwicklung kostet Geld und ein Teil der Sales entsteht über Affiliates.
Zusätzlich möchtest du vielleicht laufende Softwarekosten, Support oder andere variable Kosten berücksichtigen. Erst nachdem diese Faktoren zusammen betrachtet wurden, kannst du sinnvoll beurteilen, wie viel Spielraum ein Rabatt, ein Partnerprogramm oder bezahlter Traffic tatsächlich lässt.
Genau dafür ist der Rechner gedacht: nicht um dir einen „richtigen“ Marktpreis vorzuschreiben, sondern um die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Preises sichtbar zu machen.
Was bei der Preisfindung oft schiefläuft
Ein ähnliches Produkt kann eine völlig andere Kostenstruktur, Zielgruppe, Positionierung oder Vertriebsstrategie besitzen.
50 % Provision kosten dich nicht automatisch bei jedem Sale 50 %. Entscheidend ist auch, welcher Anteil tatsächlich affiliate-vermittelt ist.
Besonders bei aggressiv beworbenen Angeboten kann der zunächst sichtbare Umsatz deutlich vom später bestätigten Erlös abweichen.
Ein Rabatt von 20 % kann deinen Gewinn pro Sale um deutlich mehr als 20 % reduzieren, wenn weitere Kosten bestehen bleiben.
Digitale Produkte sind skalierbar, aber Website, Software, Support und Systeme sind nicht automatisch kostenlos.
Ein mathematisch tragfähiger Preis muss noch nicht bedeuten, dass Kunden den wahrgenommenen Wert genauso einschätzen.
Preis, Provision und Vertrieb zusammen denken
Ein Produktpreis ist nur eine Variable. Prüfe anschließend, wie Partnervergütung, Traffic und Positionierung dazu passen.
Affiliate-Provision berechnen
Berechne Provision pro Sale, mehrere Verkäufe, Stornos und wiederkehrende Vergütung separat.
Provisionsrechner öffnen → Kostenloser RechnerTraffic in Einnahmen übersetzen
Verbinde Traffic, Klickrate, Conversion, Provision und Stornos in einem Funnel-Modell.
Einnahmen-Rechner öffnen → Digitale ProdukteProduktstrategie aufbauen
Ordne Preis, Produktformat, Nutzen, Positionierung und Vermarktung in den Gesamtprozess ein.
Digitale Produkte → Eigener VertriebPartnerprogramm einplanen
Wenn Affiliates dein Produkt bewerben sollen, muss die Provision in deine Preisstruktur passen.
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