Call-to-Action: So führst du Besucher zum richtigen nächsten Schritt
Dein Besucher hat den Artikel gelesen, versteht das Problem und ist grundsätzlich interessiert.
Und jetzt?
Genau diese Frage beantwortet ein Call-to-Action – kurz CTA. Er zeigt dem Besucher, welcher nächste Schritt sinnvoll ist: einen Guide lesen, ein Produkt ansehen, einen Affiliate-Link öffnen oder einen Kauf starten.
Ein guter CTA erzeugt keinen künstlichen Druck. Er macht eine passende Handlung klar, sichtbar und verständlich.
Was ist ein Call-to-Action?
Ein Call-to-Action ist eine konkrete Handlungsaufforderung.
Er sagt einem Besucher, was er als Nächstes tun kann.
Typische Beispiele:
- Guide lesen
- Produkt ansehen
- Preise vergleichen
- Vorlage herunterladen
- Kurszugang sichern
- Affiliate-Programm ansehen
- nächsten Schritt im Tutorial öffnen
Ein CTA kann als Button, Textlink, Banner oder eingebetteter Hinweis erscheinen.
Handlung + konkretes Ziel
Statt nur: „Klicken“ oder „Mehr erfahren“ sagst du möglichst konkret, wohin der Klick führt.
Vier Bausteine eines guten Call-to-Actions
Handlung
Verwende eine klare Aktion: ansehen, starten, lesen, vergleichen, prüfen oder sichern.
Ziel
Sag, was der Besucher nach dem Klick bekommt oder wohin er gelangt.
Kontext
Der CTA sollte logisch aus dem unmittelbar vorhergehenden Inhalt entstehen.
Sichtbarkeit
Der Nutzer muss erkennen, dass das Element klickbar und wichtig ist.
Ein guter CTA reduziert Unsicherheit
Was passiert danach?
Mehr erfahrenDer Besucher weiß nicht, ob ihn ein Artikel, eine Verkaufsseite, ein Formular oder etwas völlig anderes erwartet.
Ziel des Klicks ist sichtbar
Affiliate-Marketing-Guide lesen →Der Besucher versteht, dass er nach dem Klick einen weiterführenden Guide öffnet.
Der richtige CTA hängt davon ab, wie weit der Besucher schon ist
Nicht jede Seite sollte direkt verkaufen. Passe die Handlung an die Suchintention an.
Nutzer lernt das Thema kennen
Passender CTA:
„Grundlagen-Guide lesen →“Nutzer möchte weiterkommen
Passender CTA:
„Schritt-für-Schritt-Anleitung öffnen →“Nutzer prüft Lösungen
Passender CTA:
„Affiliate-Programme vergleichen →“Nutzer ist entscheidungsnah
Passender CTA:
„Jetzt Produktzugang sichern →“Call-to-Action-Beispiele für verschiedene Situationen
Verwende diese Beispiele nicht blind. Passe sie an das tatsächliche Ziel deiner Seite an.
Weiterführender Content
- Kompletten Guide lesen →
- Schritt 2 ansehen →
- SEO-Grundlagen öffnen →
- Mehr über Keyword-Recherche erfahren →
Affiliate Marketing
- Partnerprogramm ansehen →
- Aktuelle Konditionen prüfen →
- Produkt beim Anbieter ansehen →
- Alle Funktionen vergleichen →
Digitale Produkte
- Produktdetails ansehen →
- Kompletten Kurs ansehen →
- Jetzt Zugang sichern →
- Inhalte des Pakets ansehen →
SEO Content
- Keyword-Recherche lernen →
- Zum SEO-Hub →
- Technisches SEO prüfen →
- Content-Cluster verstehen →
Download / Ressource
- Checkliste herunterladen →
- Vorlage öffnen →
- Praxisplan ansehen →
- Kostenlosen Guide sichern →
Salespage
- Jetzt Kurszugang sichern →
- Produkt jetzt kaufen →
- Komplettpaket auswählen →
- Jetzt mit Schritt 1 starten →
Vier Formeln, mit denen du schnell bessere CTAs schreibst
[Thema] + [Aktion]
Keyword-Recherche Schritt für Schritt lernen →[Produkt] + [konkrete Handlung]
Kursinhalte und Preis ansehen →[nächsten Schritt] + [gewünschtes Ergebnis]
Jetzt deinen Content-Plan aufbauen →[Optionen] + [Entscheidungshilfe]
Affiliate-Programme vergleichen →Wo sollte ein Call-to-Action stehen?
Nicht jede Seite braucht dieselbe Anzahl CTAs. Platziere sie dort, wo der Besucher genug Kontext für den nächsten Schritt hat.
Primärer und sekundärer CTA: Was ist wichtiger?
Primärer CTA
Das ist die wichtigste Handlung, die du auf der Seite erreichen möchtest.
Jetzt Kurszugang sichern →Er bekommt die stärkste visuelle Gewichtung.
Sekundärer CTA
Eine alternative Handlung für Besucher, die für den Hauptschritt noch nicht bereit sind.
Erst Inhalte ansehenEr darf sichtbar sein, sollte den primären CTA aber nicht überstrahlen.
Affiliate-CTAs sollten erklären, wohin der Klick führt
Gerade bei Affiliate-Links solltest du nicht versuchen, einen Klick künstlich zu erzwingen.
Erkläre stattdessen, warum das verlinkte Produkt an dieser Stelle relevant ist.
Statt:
„JETZT HIER KLICKEN!!!“
lieber:
„Aktuelle Funktionen und Konditionen beim Anbieter ansehen →“
Auf einer Salespage darf der CTA wesentlich konkreter sein
Auf einer Verkaufsseite kennt der Besucher bereits das Angebot.
Hier kann der primäre CTA deshalb direkt zur gewünschten Kaufhandlung führen.
Gute Beispiele:
- Jetzt Kurszugang sichern →
- Produkt jetzt kaufen →
- Komplettpaket auswählen →
- Jetzt mit dem Praxisplan starten →
Ein guter Salespage-CTA beantwortet:
✓ Was tue ich?
✓ Was bekomme ich?
✓ Was passiert danach?
✓ Ist das die Hauptaktion der Seite?
Call-to-Action erstellen: Der 8-Schritte-Workflow
Ziel der Seite definieren
Was ist die wichtigste Handlung, die ein passender Besucher nach dieser Seite ausführen sollte?
Nutzerphase bestimmen
Informiert sich der Besucher, vergleicht er oder ist er bereits kaufbereit?
Handlung auswählen
Lesen, ansehen, vergleichen, herunterladen, starten oder kaufen.
Ziel konkret benennen
Ergänze, was der Besucher nach dem Klick erhält.
CTA sichtbar gestalten
Buttons sollten als Buttons erkennbar sein und sich ausreichend vom Hintergrund unterscheiden.
Kontext prüfen
Ist unmittelbar vor dem CTA ausreichend erklärt, warum dieser nächste Schritt sinnvoll ist?
Mobil testen
Der CTA muss auf kleinen Displays gut sichtbar, lesbar und anklickbar sein.
Klicks und Conversions messen
Prüfe anschließend, ob Nutzer den CTA sehen, anklicken und die gewünschte Handlung durchführen.
Ein CTA sollte messbar sein
Ohne Messung weißt du nicht, ob dein Button wirklich funktioniert oder nur gut aussieht.
10 Fragen vor der Veröffentlichung
10 Call-to-Action-Fehler
CTAs verbinden Content, Traffic und Monetarisierung
Ein guter CTA beantwortet nur eine Frage: Was ist jetzt der sinnvollste nächste Schritt?
Wenn du diese Frage aus Sicht des Besuchers beantwortest, brauchst du keine aggressiven Buttontexte. Du brauchst Klarheit, Kontext und eine gut sichtbare Handlung.
Häufige Fragen zu Call-to-Actions
Was bedeutet Call-to-Action?
Call-to-Action bedeutet Handlungsaufforderung. Ein CTA zeigt einem Nutzer, welchen nächsten Schritt er ausführen kann, beispielsweise einen Guide lesen, ein Produkt ansehen, etwas herunterladen oder einen Kauf starten.
Was ist ein CTA Button?
Ein CTA Button ist eine visuell hervorgehobene Schaltfläche mit einer konkreten Handlungsaufforderung. Der Button verlinkt auf das Ziel, das zur gewünschten Handlung gehört.
Was sind gute Call-to-Action-Beispiele?
Gute Beispiele sind: „Kompletten Guide lesen“, „Affiliate-Programme vergleichen“, „Produktdetails ansehen“, „Checkliste herunterladen“ oder „Jetzt Kurszugang sichern“.
Ist „Mehr erfahren“ ein guter CTA?
Die Formulierung kann funktionieren, ist aber häufig sehr allgemein. Wenn möglich, sollte ein CTA konkreter erklären, was den Nutzer nach dem Klick erwartet.
Wie lang sollte ein CTA sein?
Ein CTA sollte so kurz wie möglich und so konkret wie nötig sein. Entscheidend ist, dass Handlung und Ziel schnell verständlich bleiben.
Wo sollte ein CTA stehen?
Ein CTA sollte dort erscheinen, wo der Besucher genügend Kontext für den nächsten Schritt besitzt. Auf längeren Seiten kann dieselbe Hauptaktion an mehreren sinnvollen Stellen wiederholt werden.
Wie viele CTAs sollte eine Seite haben?
Das hängt vom Seitentyp ab. Eine Startseite kann mehrere unterschiedliche Wege anbieten. Eine fokussierte Landing- oder Salespage sollte dagegen möglichst klar auf ein primäres Conversion-Ziel ausgerichtet sein.
Welche Farbe sollte ein CTA Button haben?
Es gibt keine universell beste Farbe. Wichtig ist, dass der Button ausreichend Kontrast zum Umfeld besitzt und eindeutig als klickbares Element erkennbar ist.
Wie kann ich CTAs im Affiliate Marketing einsetzen?
CTAs können Besucher beispielsweise zu einem Produkt, einem Partnerprogramm, einem Vergleich oder einem weiterführenden Guide führen. Die Handlung sollte zum jeweiligen Content und zur Nutzerintention passen.
Wie messe ich einen Call-to-Action?
Du kannst unter anderem Seitenaufrufe, CTA-Klicks, Klickrate und anschließende Conversions messen. Wichtig ist, nicht nur den Klick, sondern möglichst auch das tatsächliche Ergebnis der Nutzerreise zu betrachten.