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Digitale-Produkte-Preisrechner: Welcher Preis trägt dein Angebot wirklich?

Prüfe einen bestehenden Verkaufspreis oder rechne rückwärts, welchen Preis du für einen gewünschten Gewinn beziehungsweise eine Zielmarge ungefähr brauchst. Gebühren, Refunds, Affiliate-Provisionen und laufende Kosten kannst du direkt mit einbeziehen.

✓ Kostenlos ✓ Keine Anmeldung ✓ Break-even-Preis ✓ Zielpreis rückwärts ✓ Affiliate-Anteil

Preis prüfen und Zielpreis berechnen

Trage möglichst deine tatsächlichen Konditionen ein. Die Beispielwerte sind nur ein Startpunkt und keine Empfehlung für bestimmte Anbieter, Gebühren oder Preise.

Deine Annahmen

Jede Änderung aktualisiert die Ergebnisse sofort.

Verkauf & Volumen
Sales
Dient vor allem dazu, monatliche Fixkosten auf einen Verkauf umzulegen.
Abzüge je Verkauf
%
Optional. Nutze den für dein konkretes Setup relevanten Satz – nicht pauschal einen Beispielwert.
%
%
Modelliert eine prozentuale Gebühr auf den Verkaufspreis.
Affiliate-Vertrieb
%
%
0 % = nur Direktverkäufe. 100 % = jeder Verkauf wird provisionspflichtig vermittelt.
Weitere Kosten
Zum Beispiel Fulfillment, Lizenz-, Support- oder Werbekosten pro Verkauf.
Dein Ziel
%
Hier als erwarteter Gewinn geteilt durch Verkaufspreis definiert.
Modellannahme: Prozentuale Plattform-/Payment-Gebühren und feste Transaktionsgebühren fallen auf den zunächst verarbeiteten Verkauf an. Affiliate-Provisionen werden im Modell nur für den bestätigten Anteil der Affiliate-Sales angesetzt. Reale Regeln können je nach Plattform und Vertrag abweichen.

Was passiert, wenn du den Preis veränderst?

Ein Rabatt reduziert nicht nur den Umsatz. Wenn viele deiner Kosten fix oder prozentual sind, kann sich der Gewinn pro Sale deutlich stärker verändern als der sichtbare Preis.

Rabatt

−20 % Preis

0 €

Erwarteter Gewinn pro Sale bei 20 % niedrigerem Preis.

Rabatt

−10 % Preis

0 €

Zeigt, was ein kleinerer Rabatt mit deinem Ergebnis macht.

Ausgangspunkt

Aktueller Preis

0 €

Dein derzeitiges Rechenmodell pro Verkauf.

Test

+10 % Preis

0 €

Reiner Rechentest – ohne Annahme über mögliche Conversion-Effekte.

Wie berechnet der Preisrechner dein Ergebnis?

Für digitale Produkte ist nicht nur der Listenpreis wichtig. Entscheidend ist, welcher erwartete Betrag nach den von dir eingetragenen Abzügen tatsächlich verbleibt.

erwarteter Nettoerlös nach Refunds − Gebühren − Affiliate-Kosten − variable Kosten − Fixkostenanteil = erwartetes Ergebnis pro Sale

Enthält dein Verkaufspreis Umsatzsteuer, rechnet das Modell den erwarteten verbleibenden Umsatz zunächst auf eine Netto-Basis zurück. Die konkrete steuerliche Behandlung digitaler Verkäufe kann jedoch vom Land und deinem Setup abhängen und gehört nicht pauschalisiert.

Sechs Kostenblöcke, die digitale Produkte beeinflussen können

Digitale Produkte haben häufig geringe Produktionskosten pro zusätzlichem Verkauf – aber deshalb ist nicht automatisch jeder Preis hochprofitabel.

01

Refunds & Stornos

Rückerstattungen reduzieren den erwarteten Erlös. Bei manchen Zahlungsanbietern bleiben bestimmte Gebühren trotzdem bestehen.

02

Plattform & Payment

Prozentuale und feste Transaktionskosten wirken besonders bei niedrigpreisigen Produkten unterschiedlich stark.

03

Affiliate-Provision

Hohe Provisionen können Vertrieb ermöglichen. Für die eigene Preisrechnung zählt aber auch, welcher Anteil der Sales tatsächlich über Affiliates entsteht.

04

Variable Kosten

Dazu können Lizenz-, Fulfillment-, Support- oder Werbekosten gehören, die mit jedem zusätzlichen Sale wachsen.

05

Fixkosten

Software, Hosting, Tools oder laufende Dienstleistungen lassen sich auf das erwartete Verkaufsvolumen verteilen.

06

Umsatzsteuer

Wenn sie im Verkaufspreis enthalten ist, ist der sichtbare Bruttopreis nicht identisch mit deinem Nettoerlös. Welche Regel gilt, hängt vom konkreten Verkauf ab.

39 € sichtbarer Preis
ist nicht automatisch
dein Ergebnis

Warum ein „günstiger“ Preis schnell enger wird

Angenommen, du verkaufst ein digitales Produkt für 39 Euro. Ein Teil der Verkäufe wird zurückerstattet, die Plattform beziehungsweise Zahlungsabwicklung kostet Geld und ein Teil der Sales entsteht über Affiliates.

Zusätzlich möchtest du vielleicht laufende Softwarekosten, Support oder andere variable Kosten berücksichtigen. Erst nachdem diese Faktoren zusammen betrachtet wurden, kannst du sinnvoll beurteilen, wie viel Spielraum ein Rabatt, ein Partnerprogramm oder bezahlter Traffic tatsächlich lässt.

Genau dafür ist der Rechner gedacht: nicht um dir einen „richtigen“ Marktpreis vorzuschreiben, sondern um die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Preises sichtbar zu machen.

Was bei der Preisfindung oft schiefläuft

Nur auf Konkurrenzpreise schauen

Ein ähnliches Produkt kann eine völlig andere Kostenstruktur, Zielgruppe, Positionierung oder Vertriebsstrategie besitzen.

Affiliate-Provision vom Direktverkauf denken

50 % Provision kosten dich nicht automatisch bei jedem Sale 50 %. Entscheidend ist auch, welcher Anteil tatsächlich affiliate-vermittelt ist.

Refunds ignorieren

Besonders bei aggressiv beworbenen Angeboten kann der zunächst sichtbare Umsatz deutlich vom später bestätigten Erlös abweichen.

Rabatte ohne Margencheck geben

Ein Rabatt von 20 % kann deinen Gewinn pro Sale um deutlich mehr als 20 % reduzieren, wenn weitere Kosten bestehen bleiben.

Fixkosten komplett vergessen

Digitale Produkte sind skalierbar, aber Website, Software, Support und Systeme sind nicht automatisch kostenlos.

Rechenmodell mit Marktpreis verwechseln

Ein mathematisch tragfähiger Preis muss noch nicht bedeuten, dass Kunden den wahrgenommenen Wert genauso einschätzen.

FAQ zum Preisrechner für digitale Produkte

Wie berechnet man den Preis für ein digitales Produkt?
Ein sinnvoller Preis entsteht nicht nur aus Kosten plus Aufschlag. Prüfe mindestens den wahrgenommenen Kundennutzen, Markt und Positionierung sowie deine eigene Kosten- und Vertriebsstruktur. Der Affilifuchs Rechner konzentriert sich auf den wirtschaftlichen Teil: erwarteter Erlös nach Refunds, Gebühren, Affiliate-Provisionen und weiteren Kosten.
Was ist der Break-even-Preis?
Der Break-even-Preis ist in diesem Rechner der rechnerische Verkaufspreis, bei dem das erwartete Ergebnis pro Sale ungefähr null beträgt. Er ist kein empfohlener Marktpreis, sondern eine wirtschaftliche Untergrenze innerhalb deiner eingegebenen Annahmen.
Warum berücksichtigt der Rechner den Anteil der Affiliate-Sales?
Eine Affiliate-Provision fällt normalerweise nur für entsprechend vermittelte und vergütete Verkäufe an. Wenn beispielsweise nur ein Teil deiner Sales über Affiliates entsteht, ist die durchschnittliche Provisionsbelastung über alle Verkäufe geringer als der reine Provisionssatz. Für die genaue Provision pro Affiliate-Sale kannst du den Affiliate-Provisionsrechner nutzen.
Wie werden Refunds im Rechner behandelt?
Der Refund-Satz reduziert im Modell den erwarteten verbleibenden Verkaufserlös. Prozentuale Plattform-/Payment-Gebühren und feste Transaktionskosten werden konservativ auf den zunächst verarbeiteten Verkauf angesetzt. Reale Anbieter können Gebühren bei Refunds unterschiedlich behandeln.
Kann ich Umsatzsteuer automatisch korrekt berechnen lassen?
Der Rechner kann einen von dir eingetragenen, im Preis enthaltenen Steuersatz mathematisch herausrechnen. Er entscheidet jedoch nicht, welcher Steuersatz für deinen konkreten Verkauf gilt. Gerade bei digitalen Produkten können Verkaufsland, Kundenart und dein steuerliches Setup relevant sein.
Was bedeutet Zielmarge in diesem Rechner?
Die Zielmarge ist hier bewusst einfach definiert als erwartetes Ergebnis pro Sale geteilt durch den Verkaufspreis. Wenn du 30 % einträgst, sucht der Rechner also einen Preis, bei dem unter deinen Annahmen rund 30 % des Verkaufspreises als Ergebnis verbleiben.
Warum kann ein Rabatt den Gewinn überproportional senken?
Weil nicht alle Kosten im gleichen Verhältnis sinken. Eine feste Transaktionsgebühr, variable Kosten oder dein Fixkostenanteil bleiben trotz Rabatt bestehen. Deshalb kann ein Preisnachlass von 20 % den Gewinn pro Sale um mehr als 20 % reduzieren.
Ist der berechnete Zielpreis automatisch der richtige Verkaufspreis?
Nein. Der Rechner beantwortet die wirtschaftliche Frage, welcher Preis deine eingegebenen Kosten- und Ergebnisziele tragen würde. Ob dieser Preis am Markt funktioniert, hängt zusätzlich von Nutzen, Positionierung, Zielgruppe, Wettbewerb, Vertrauen und Conversion ab.