Start: recherchieren und festlegen – Affiliate-Projekt sauber planen

Affilifuchs · Start-Leitfaden

Start: Affiliate-Projekt recherchieren und festlegen

Wenn du am Anfang alles gleichzeitig machst, wird’s meistens: viel Arbeit, wenig Ergebnis. Diese Seite hilft dir, dein Projekt sauber zu recherchieren und festlegen – damit du danach mit ruhigem Kopf Inhalte baust, SEO aufsetzt und seriös monetarisierst.

Hinweis: Wenn ich Tools oder Produkte erwähne, können Links Affiliate-Links sein. Der Preis bleibt für dich gleich – du unterstützt damit Affilifuchs.

Laptop mit Analytics-Dashboard als Symbol für Planung und Auswertung im Affiliate-Marketing

Warum „festlegen“ wichtiger ist als „losrennen“

Affiliate-Marketing wirkt nach außen simpel: Website bauen, Inhalte schreiben, Links setzen, fertig. In der Praxis scheitern viele nicht an Fleiß – sondern an fehlender Entscheidung. Ohne klare Festlegung springst du ständig zwischen Themen, Tools, Layout, Monetarisierung und neuen „Geheimstrategien“. Ergebnis: kein Fokus, keine Wiederholung, keine echte Autorität.

Dein Ziel in dieser Startphase ist nicht „perfekt“. Dein Ziel ist: klar. Klar, für wen du schreibst. Klar, welches Problem du löst. Klar, welche Inhalte du zuerst baust. Klar, wie du später Einnahmen erzielst – seriös und nachvollziehbar.

Merksatz: Wenn du dein Projekt am Anfang sauber recherchierst und festlegst, sparst du später Monate an Umwegen. Jede gute Website ist am Anfang eine gute Entscheidungskette.

Schritt 1: Zielbild & Grenzen (damit du dranbleibst)

Bevor wir über Nischen und Keywords sprechen, brauchst du ein realistisches Zielbild. Nicht als „Traum“, sondern als Rahmen: Wie viel Zeit kannst (und willst) du pro Woche investieren? Wie schnell willst du sichtbare Fortschritte? Welche Art Content liegt dir?

Dein Zeitbudget

2–4 Std./Woche: langsam, aber machbar · 5–8 Std.: guter Fortschritt · 10+ Std.: schneller Aufbau

Dein Content-Stil

How-to, Vergleiche, Guides, Tools, Erfahrungsberichte – entscheide 1–2 Formate als Standard.

Dein Ziel (12 Monate)

z. B. „50 Inhalte, 3 Pillar-Seiten, 1 Lead-Magnet, 1–2 stabile Programme“ – konkret, nicht wolkig.

Deine Grenzen

Keine täglichen Social-Media-Pflichten? Kein ständiger Tool-Hype? Grenzen schützen deinen Fokus.

Wenn du diese vier Punkte grob festgelegt hast, wird die nächste Entscheidung leichter: Nische. Und: Du erkennst schneller, ob eine Idee zu groß, zu vage oder zu stressig wäre.

Schritt 2: Nische prüfen – schnell, aber nicht naiv

Eine Nische ist nicht nur ein Thema. Eine Nische ist eine Gruppe von Menschen, die wiederkehrende Fragen hat – und oft auch Kaufentscheidungen. Du willst kein Thema, du willst Suchintention + Problemdruck + Themenbreite.

Der 5-Minuten-Nischencheck

  1. Problem: Was ist das konkrete Problem, das du löst?
  2. Zielgruppe: Wer hat dieses Problem – und wie spricht diese Person?
  3. Inhalte: Gibt es 30–60 sinnvolle Artikel-Ideen (ohne Wiederholung)?
  4. Monetarisierung: Gibt es passende Programme/Produkte – ohne „Trickkiste“?
  5. Wettbewerb: Gibt es Chancen mit Longtails, Vergleichsfragen, Praxis-Guides?
Whiteboard mit Sticky Notes als Symbol für Nischen- und Content-Planung
Planung sichtbar machen hilft: Ideen als Cluster strukturieren. Quelle: Unsplash (LRX9SryRrKU)

Was du in dieser Phase bewusst NICHT brauchst

  • Perfekte Domain-Namen-Optimierung bis zur letzten Silbe
  • 100 Tool-Abos „für später“
  • Ein riesiges Projekt-Board mit 300 Aufgaben
  • „Geheimnischen“, die niemand kennt (meistens ein Warnsignal)

Wenn du an diesem Punkt merkst: „Ich habe zwar Interesse, aber keine Themenbreite“ – dann ist das kein Scheitern. Das ist eine saubere Recherche. Genau dafür ist diese Startseite da.

Schritt 3: Keyword-Recherche, die wirklich trägt

Keyword-Recherche ist keine Liste. Keyword-Recherche ist eine Landkarte: Welche Fragen kommen vor dem Kauf? Welche Begriffe nutzen Einsteiger? Welche Begriffe nutzen Fortgeschrittene? Und: Welche Inhalte kannst du so gut erklären, dass du Vertrauen aufbaust?

Die 3 Keyword-Eimer (einfach, aber effektiv)

Probleme

„Wie …?“, „Warum …?“, „Was tun, wenn …?“ – ideal für How-to und Guides.

Vergleiche

„Tool A vs Tool B“, „beste …“, „Alternative zu …“ – kaufnahe Inhalte (vorsichtig & transparent).

Umsetzung

„Checkliste“, „Vorlage“, „Schritt-für-Schritt“ – Content, der gespeichert und wieder genutzt wird.

Für den Start reichen oft 20–40 Longtail-Keywords, die du zu 8–12 starken Artikeln bündelst. Ergänzend planst du 2–3 „Pillar“-Seiten, die die wichtigsten Unterthemen verlinken (und intern die Struktur halten).

Wichtig: Wenn du „recherchieren und festlegen“ ernst nimmst, definierst du jetzt auch Regeln: Welche Themen schreibst du nicht? Welche Produkte empfiehlst du nur mit echten Kriterien? Das ist langfristig besser für Vertrauen, Rankings und Conversion.

Weiter geht’s hier: Keyword-Recherche (Guide) · SEO Grundlagen

Schritt 4: Content-Plan als System (nicht als Liste)

Ein guter Content-Plan besteht aus drei Ebenen: (1) Pillar-Seiten als Hub, (2) Cluster-Artikel als Tiefe, (3) Money-/Intent-Seiten für Vergleiche/Empfehlungen – aber immer mit Mehrwert.

Planer und Notizen als Symbol für strukturierte Content-Planung
Planung schlägt Aktionismus: erst Struktur, dann Output. Quelle: Unsplash (flRm0z3MEoA)

Ein einfaches Start-Cluster (Beispiel)

  • Pillar: „SEO für Anfänger“ → verlinkt 8–12 Unterartikel
  • Cluster: „Keyword-Recherche“, „Onpage Basics“, „Interne Links“, „Content-Struktur“
  • Intent: „Tool-Vergleich“ / „Tracking-Setup“ (nur wenn du klare Kriterien hast)

Wenn du noch keine Themen-Struktur hast, starte mit den Basics: SEO · Content-Plan · Tracking

Schritt 5: Monetarisierung festlegen – ohne „Werbebanner-Wildwuchs“

Monetarisierung ist nicht „Links überall“. Monetarisierung ist: die richtige Empfehlung am richtigen Punkt – passend zur Frage. Du brauchst dafür 3 Entscheidungen:

  1. Programme: 1–3 Partner, die wirklich passen (und stabil sind)
  2. Platzierung: Wo im Content sind Empfehlungen sinnvoll (und wo nicht)?
  3. Transparenz: Kurzer Hinweis + ehrliche Kriterien + Alternativen
Diagramm auf einem Bildschirm als Symbol für Performance-Tracking und Optimierung
Ohne Messung ist Optimierung nur Gefühl. Quelle: Unsplash (IrRbSND5EUc)

Für Affilifuchs gilt: keine „schnell reich“-Versprechen. Eine stabile Website ist ein Projekt, das wächst – durch gute Inhalte, saubere Struktur, echte Hilfe. Genau deshalb lohnt sich „recherchieren und festlegen“.

Vertiefung: Affiliate-Programme · Monetarisierung · Tools

7-Tage Mini-Plan: Von Idee zu klarer Roadmap

Dein 7-Tage Startplan

  • Tag 1: Zielbild + Zeitbudget festlegen (max. 30 Minuten, schriftlich).
  • Tag 2: 3 Nischenideen sammeln, je 30 Themenideen skizzieren.
  • Tag 3: Favorit wählen + Zielgruppe in 5 Sätzen beschreiben (Sprache, Probleme, Ziele).
  • Tag 4: 20–40 Longtail-Keywords sammeln (Probleme, Vergleiche, Umsetzung).
  • Tag 5: Content-Cluster bauen: 2 Pillar-Seiten + 8–12 Artikel daneben.
  • Tag 6: Monetarisierung festlegen: 1–3 Programme, Platzierungsregeln, Transparenztext.
  • Tag 7: „First Build“-Liste: 3 Inhalte schreiben, 1 Pillar anlegen, interne Links planen.

Wenn du das durchziehst, hast du am Ende nicht „eine Idee“, sondern ein Projekt mit Richtung. Ab hier lohnt sich der Aufbau richtig: SEO aufsetzen, Inhalte produzieren, und später über Tracking verbessern.

Typische Fehler (und wie du sie vermeidest)

Fehler: Zu breite Nische

Lösung: Spitzer starten. Lieber ein klarer Einstieg als alles für alle.

Fehler: Nur kaufnahe Inhalte

Lösung: Erst Vertrauen: Guides, How-tos, echte Hilfe – dann Empfehlungen.

Fehler: Kein System

Lösung: Cluster + interne Links. Ohne Struktur bleibt SEO Zufall.

Fehler: Kein Messen

Lösung: Basics tracken. Sonst optimierst du am falschen Hebel.

FAQ

Wie finde ich eine Nische, die sich wirklich lohnt?

Eine lohnende Nische hat (1) klare Probleme, (2) ausreichend Themenbreite, (3) Suchintentionen entlang der Journey und (4) realistische Monetarisierung. Starte lieber mit einer klaren Teilzielgruppe und baue später breiter aus. Wenn du unsicher bist: Nische finden.

Wie viele Keywords brauche ich zum Start?

Du brauchst nicht 500 Keywords. Du brauchst 20–40 gute Longtails, die du zu 8–12 starken Artikeln bündelst. Dazu 2–3 Pillar-Seiten, die intern verlinken. Danach erweiterst du Woche für Woche – nicht alles auf einmal.

Wann sollte ich mit Affiliate-Links anfangen?

Sobald du Inhalte hast, die echte Kauf- oder Vergleichsfragen beantworten. Setze Links gezielt, erkläre Kriterien, nenne Alternativen und bleib transparent. So baust du Vertrauen statt „Link-Salat“.

Welche Inhalte bringen am Anfang am meisten?

Inhalte, die ein Problem lösen und klar strukturiert sind: Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten, Vorlagen, typische Fehler vermeiden. Für den Start: SEO Grundlagen und Content-Plan.

Nächste Schritte & interne Guides

Wenn du dein Projekt jetzt sauber recherchiert und festgelegt hast, ist der nächste Schritt simpel: baue die Struktur und liefere Inhalte, die besser sind als die Top-10.


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Transparenz: Manche Links können Affiliate-Links sein. Für dich ändert sich der Preis nicht. Danke für deine Unterstützung.